{"id":268,"date":"2014-03-25T16:08:56","date_gmt":"2014-03-25T14:08:56","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.kivitendo-premium.de\/?p=268"},"modified":"2014-03-25T16:08:56","modified_gmt":"2014-03-25T14:08:56","slug":"kivitendo-und-die-finanzbuchhaltung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.kivitendo.de\/?p=268","title":{"rendered":"Kivitendo und die Finanzbuchhaltung"},"content":{"rendered":"<p>Die meisten (kleinen) Installationen von kivitendo nutzen fast ausschlie\u00dflich den Warenwirtschaftsteil von kivitendo: das Minimum ist Kunden und Artikel verwalten, Rechnungen schreiben und per Druckvorlagensystem ausdrucken und Zahlungseing\u00e4nge buchen\/offene Posten verwalten. Etwas erweitert nutzt man noch Angebote, Auftr\u00e4ge, Lieferscheine und die Lagerverwaltung. Alles Grundfunktionen, die jede Firma ben\u00f6tigt und die kivitendo kann, ohne da\u00df man sich um den FiBu-Bereich k\u00fcmmern mu\u00df. <\/p>\n<p>Neulich rief ein Interessent an und fragte, ob kivitendo f\u00fcr ihn auch vor Allem als FiBu-System geeignet sei.<\/p>\n<p>Es ist mit kivitendo durchaus m\u00f6glich, alle Gesch\u00e4ftsvorf\u00e4lle einer Firma im Rahmen einer doppelten Buchhaltung abzubilden.  Wenn man hausintern die FiBu-Kompetenz hat, und alles zeitnah verbucht, hat man also auch immer die aktuellen Zahlen vorliegen, und mu\u00df nicht erst auf die Monatsauswertung des Steuerberaters warten (was sich bei Dauerfristverl\u00e4ngerung immer nochmal um einen Monat verschiebt).<\/p>\n<p>Gerade in der FiBu weist kivitendo aber noch einige Schw\u00e4chen auf, und es fehlen einige wichtige Features, die in vielen FiBu-Programmen zum Standard geh\u00f6ren:<\/p>\n<ul>\n<li>elektronische \u00dcbermittlung der UStVA und elektronischen Bilanz<\/li>\n<li>Lohn- oder Anlagenbuchhaltung<\/li>\n<li>die Berichte GuV und Bilanz sind nicht nach den Vorgaben des HGB gegliedert<\/li>\n<li>automatisierter Jahresabschlu\u00df<\/li>\n<li>separate Steuerbilanz<\/li>\n<li>GoB-Testat\/Zertifikat durch einen Wirtschaftspr\u00fcfer<\/li>\n<li>GDPdU-Schnittstelle (man kann aber das Buchungsjournal als CSV exportieren)<\/li>\n<li>roter Faden \/ Helfer \/ sprechende B\u00fcroklammer<\/li>\n<\/ul>\n<p>M\u00f6chte man im Wesentlichen nur ein kosteng\u00fcnstiges und reines FiBu-System mit all diesen Features haben, ist kivitendo also nicht die richtige Wahl.<\/p>\n<p>Einige dieser Punkte wird es in kivitendo h\u00f6chstwahrscheinlich auch nie geben, z.B. die Lohnbuchhaltung. Andere Punkte wurden zum Teil schon mal in Kundenprojekten umgesetzt aber noch nicht in den Standard integriert, z.B. die \u00dcberarbeitung des <a href=\"http:\/\/www.kivitendo-premium.de\/vortraege\/fibu\/index.html\" target=\"_blank\">Berichtswesens<\/a>.<\/p>\n<p>All diese fehlenden Punkte lassen sich jedoch durch die Kombination aus DATEV-Export und einem Steuerberater (oder gar Wirtschaftspr\u00fcfer) jetzt schon elegant l\u00f6sen. Dies entspricht auch dem Ansatz von Open Source Software, nicht unbedingt alles selbst umzusetzen, sondern bei Bedarf auf andere, spezialisierte Software in Kombination zu setzen. Und man hat dabei trotzdem die M\u00f6glichkeit, so viel oder so wenig wie man m\u00f6chte in kivitendo selbst zu buchen. Der Steuerberater kann sogar von sich im B\u00fcro aus auf kivitendo zugreifen und selber Buchungen vornehmen, und sich selber den DATEV-Export f\u00fcr sein eigenes Buchhaltungsprogramm ziehen. Alle Meldungen an die \u00c4mter laufen \u00fcber den Steuerberater, und Aufbewahrungsfristen sowie Steuerpr\u00fcfungen werden ebenfalls beim Steuerberater abgefackelt. Und trotzdem hat man jederzeit Zugriff auf seine eigenen Zahlen, weil alles ebenfalls in kivitendo gebucht ist.<\/p>\n<p>Aber wo liegt denn der eigentliche Vorteil von kivitendo und f\u00fcr wen eignet sich der Einsatz von kivitendo als Voll-FiBu? Die meisten Standardprogramme sind im Kern entweder eine WaWi mit dazuprogrammierter FiBu oder eine FiBu mit erweiterten Wawi-Funktionen. Die Programme des Massenmarkts, die mittlerweile immer mehr in die Cloud dr\u00e4ngen, sind dagegen so spezialisiert oder standardisiert, da\u00df sie sich nicht gut an die eigenen Bed\u00fcrfnisse anpassen lassen.<\/p>\n<p>Bei kivitendo sind WaWi und die FiBu aber im Kern direkt miteinander verkn\u00fcpft.  Wenn man viele Verkaufs- und Einkaufsrechnungen hat sind die erfassten Belege aus der WaWi und deren Zahlungen automatisch schon in der FiBu in einer echten doppelten Buchhaltung verbucht und stehen f\u00fcr die Berichte, bzw. den DATEV-Export, zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Mit kivitendo hat man also eine Software, welche WaWi und FiBu in einem System vereint, und sich zus\u00e4tzlich noch an die Bed\u00fcrfnisse der Firma anpassen l\u00e4sst.  Wenn kivitendo die Anforderungen an die Prozesse der Firma also schon zu 80-90% erf\u00fcllt, man viele Eingangs- und Ausgangsrechnungen hat und man schon mit einem Steuerberater zusammenarbeitet aber Vieles noch selber buchen m\u00f6chte, ist das eine gute Voraussetzung, um zusammen mit einem kivitendo Dienstleister die fehlenden letzten Prozent umzusetzen. Beim Einsatz von kivitendo aus Voll-FiBu ist auch generell unbedingt die Unterst\u00fctzung durch einen kivitendo-Dienstleister anzuraten.<\/p>\n<p>Das kostet zwar auch Geld, und ist auch nicht unbedingt billiger als Software von der Stange, daf\u00fcr hat man aber ein an seine Bed\u00fcrfnisse angepasstes System, welches sich \u00fcber die Jahre an die Gr\u00f6\u00dfe der Firma anpassen kann. Statt allgemeiner Lizenzen zahlt man also f\u00fcr individuelle Anpassungen und inviduellen Support. Zudem hat man damit ein m\u00e4chtiges Werkzeug, welches quelloffen ist, wo man die komplette Kontrolle hat, und es keinerlei Lizenzeinschr\u00e4nkungen bez\u00fcglich  Mandanten- und Mitarbeiteranzahl gibt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die meisten (kleinen) Installationen von kivitendo nutzen fast ausschlie\u00dflich den Warenwirtschaftsteil von kivitendo: das Minimum ist Kunden und Artikel verwalten, Rechnungen schreiben und per Druckvorlagensystem ausdrucken und Zahlungseing\u00e4nge buchen\/offene Posten verwalten. Etwas erweitert nutzt man noch Angebote, Auftr\u00e4ge, Lieferscheine und die Lagerverwaltung. 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